Neue Kommentare:
Melody in: Immer diese Rechenfehler
Danke, Nicole :-)
Nicole in: Immer diese Rechenfehler
Melody, für diesen Beitrag muss ich dich jetzt einfach spontan umarmen. Ich hoffe, die Dame hat ...
Melody in: Immer diese Rechenfehler
Da ich gerade einen ziemlich feisten Kommentar nicht durchgelassen habe ... ich sagte schon: Nichts ...
Allerleirauh in: Gibt es das auch in klein?
Wie süß:) Das ist aber auch wirklich gemein, dass man mit 2 Jahren noch nicht Mamas Haarpracht ...
Melody in: Immer diese Rechenfehler
Ja klar. Du hast übersehen, dass ich ihr die Augen geöffnet habe, was das Verrechnen mit (nur) ...
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Sonntag, 28. Juni 2009
Twilight und so
Wie auch damals bei der Pottermania habe ich nirgends etwas über die Bücher gelesen, als sich herauskristallisierte, dass sie Beststeller wurden - jede Rezension zugeklappt oder weggeklickt, keine Kurzbeschreibungen konsumiert und natürlich trotzdem aus dem Augenwinkel heraus grob wahrgenommen, worum es geht.
Am Ende dann alle Bände auf einmal gekauft. Neugier, Marktbeobachtung, Lust auf bekannt leichte Lektüre zwischendurch.
Diesmal kann ich lesen, während das backenzahnende Kind sich schlafend an mir festklebt, denn da geht eh nichts anderes. Heute Nacht habe ich also den zweiten Band, New Moon, begonnen und werde heute noch damit fertig, wie es aussieht.
Beim ersten Buch über Bella und Edward kostete es mich einige hundert Seiten, bis ich über das entsetzlich blöde Frauenbild und die noch schlimmeren männlichen Helden hinweg waren, deren Rollenverteilung sich durch das gesamte Manuskript zieht und lesen konnte, ohne mich ständig zu ärgern. Eine Stimme in meinem Kopf - nein, es ist zufällig heute mal nicht die meines unsterblichen ewig jungen wunderschönen allwissenden allesrettenden telepathischen muskelbesetzten platonischen charakterlich einwandfreien Vampir-Superhelden-Geliebten - murmelt die ganze Zeit, dass hier das Klischee des Nackenbeisser-Schundromans für willig schmachtende (lesende) Weibchen eine Spur zu weit ins Schmerzhafte getrieben wird.
Frauen in diesem Buch sind launisch, hilflos, verloren, doof, müssen gerettet werden, schmachten nach Dates, stolpern, müssen gerettet werden, haben kein Selbstwertgefühl, wissen nicht wohin mit sich, müssen gerettet werden ... und so weiter.
Andererseits, und das muss man dem bieder aussehenden Mormonenmädchen lassen, das diese Bücher geschrieben hat: Sie sind zwar seicht und transportieren ein blödes Klischeebild, sind aber (bisher) auch trotz vieler hervorsehbarer Wendungen ganz gute Unterhaltung.
Life Beta • (12) Comments • (0) Trackbacks • Permalink • (115 Aufrufe)
Freitag, 26. Juni 2009
Typisch.
Sobald ich mir den Montagmorgen einträge als erste Möglichkeit seit längerem, mal wieder vier Stunden am Stück ungestört zu arbeiten ... wird der ganze Stadtteil für den Vormittag evakuiert.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Ach so.
In dieser Woche lernen wir: Das also meinen andere Mütter damit, wenn sie sagen »ich komm hier buchstäblich zu nix mehr, wenn das Kind zahnt und Trotzanfälle hat«.
Ich hatte ja keine Ahnung und wir vorher noch keinen dicken Backenzahn :-)
Wobei, und das muss ich ausdrücklich dazu sagen, ich nicht zu den Frauen gehöre, die sich vorher insgeheim selbstzufrieden grinsend gedacht haben, dass sie selbst es einfach besser drauf haben als die Klagemuttis und die anderen einfach ein bisschen blöder sind als sie selbst. Mir war immer klar, dass es hier nicht so unglaublich easy weitergehen kann wie in den ersten anderthalb Jahren, schließlich sind meine Gene mit im Spiel. Diese Erwartung erfüllt sich.
Die mobile Terroreinheit schläft sich jetzt aus, um danach gestärkt und erholt weitere sechs Stunden durchzubrüllen und kräftig zu trotzen, nehme ich an. Linderungsversuche schlagen immer nur für ein Viertelstündchen an. Da freue ich mich fast auf die Wurzelbehandlung in 2 Stunden, das wird meine erste ruhige Stunde, seit der Mann zur Verwandtschaft fuhr.
Mein rechter Arm hat apfelgroße blaue und schwarze Flecken, wo das Fräulein mich getreten hat, als ich sie davon abhalten musste, sich aus lauter Jähzorn durch die Gegend zu werfen und sich den Schädel anzuschlagen. Beim ersten Mal war ich ganz schön überrascht, muss ich sagen - sie ist doch so ein gelassenes Schneckchen. Eigentlich.
Verantwortung • (8) Comments • (0) Trackbacks • Permalink • (118 Aufrufe)
Montag, 22. Juni 2009
Sittliche Reife.
Selbst wenn die Suche nach einer neuen Aushilfs-Babysitter darauf basiert, keine Damen unter 20 anzupeilen und nur solche mit Erfahrung, so lernt man doch immer wieder Neues.
Die eine fährt erst mal nach Berlin, damit kann man ja noch leben, auch wenn es mich etwas erstaunte. Wieder eine meinte, sie würde sich ja doch sehr wundern, tatsächlich noch was von der Jobvermittlung zu hören, immerhin habe sie doch schon letzte Woche da angefragt.
Und dass der eigene Stadtteil auch ein arg runtergesifftes Viertel hat (Nein, nicht unseres), das hört man doch auch immer wieder gerne in einem Vorab-Telefonat, das auch als Bewerbung durchgehen könnte.
Leute gibt' s • (2) Comments • (0) Trackbacks • Permalink • (115 Aufrufe)
Sonntag, 14. Juni 2009
Oder so.
Es heißt ja, man dürfe nie behaupten, dass alles glatt läuft, sonst ändert sich das.
Die Tochter hat gestern beschlossen, keinen Mittagsschlaf mehr zu brauchen. Heute auch nicht.
