Neue Kommentare:
Petra in: Bitte lächeln
Die sehen alle gut aus!
:-)
Das letzte Foto gefällt mir auch am Besten, auch wenn du garnicht nach Meinungen gefragt hast. Bei ...
Sahanya in: Bitte lächeln
Sehr schön - solche Fotos bräuchte ich auch mal. Auf den üblichen Ausflugs- und ...
Angel in: Bitte lächeln
Das letzte Bild ist wirklich prima.
Ich hab Dich ja schon sehr lang nicht mehr IRL gesehen, aber so ...
Nicole in: Es war einmal ...
So,Bilder hab ich an Cecie gemailt…..
Vielleicht sieht dann “unser"Schrank auch bald so hübsch ...
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Freitag, 21. August 2009
Es ist einfacher, das jetzt doch eben zu bloggen, als lauter Mails zu schreiben :-)
Mir kommt es immer wieder so vor, als würde meine Anwesenheit in einem Wartezimmer den Psychopathen aus allen Omas rauskitzeln, die dort ebenfalls warten. Als ich mich hinsetzte, blätterten sie alle noch ganz gemütlich schweigend in ihren Goldenen Blättern.
Aber nachdem ich dem Trockenfisch neben mir fast den Ellbogen in den Kiefer gerammt habe, als ich mich nämlich demonstrativ mitsamt meinem auszufüllenden Fragebogen schwungvoll von ihrer neugierig mitlesenden Nase weggedreht hatte, kam richtig Schwung in den Laden.
Neben mir schnaubte es empört. Das ignorierte ich. Gegenüber kicherte es mal verschämt, mal auch ganz offen. Auf der anderen Seite neben mir beschloss eine Dame, nun aber doch mal das Wartezimmersystem bzw. die Reihenfolge der aufgerufenen Patienten zu hinterfragen und suchte sich ein ähnlich dummes Begleitgeschoss, um kräftig zu mosern.
Auch die Information, dass es beileibe nicht immer der Reihe nach gehen könne, wenn Patienten zu unterschiedlichen Ärzten oder nur ins Labor müssten und Notfälle dazwischen kämen, veränderte die Einstellung der beiden Frauen nicht, die bei jedem Aufgerufenen ganz frisch in laut empörtes Gebrabbel ausbrachen, weil sie schon wieder nicht dran waren.
Neben mir schnaubte es noch, als ich dann geholt wurde - selbstverständlich wieder vor den beiden Mosertanten. Ich würde mich nicht wundern, wenn die unbeteiligt dreinschauende Sprechstundenhilfe diese Tussen bei jedem Zicken wieder tiefer in den Stapel sortiert hätte.
Donnerstag, 20. August 2009
Mal so, mal so
In den letzten Wochen habe ich meine Lebensgeister ein bisschen zusammengebunden mit der Hoffnung, dass ein großes Blutbild, ein bewährter Hausarzt und eine mehrfach empfohlene Heilpraktikerin mir wieder auf die Hufe helfen können.
Man sieht das ja im Internetz glücklicherweise nicht so direkt, aber es gibt schon reichlich viele schlechte Tage hier für mich zurzeit, so rein gesundheitlich betrachtet.
Mittwoch, 19. August 2009
Bumm, Frontalangriff
Edit: Ach, herrlich :-) während ich an diesem Eintrag schreibe, kommt die Post und Feli schenkt mir das Buch Ungebetene Ratschläge zur Erziehung von Kindern.
Erste Reaktion: Mist, das wollte ich doch schreiben. Zweite Reaktion: Hurra, dann muss ich das ja nicht mehr schreiben :-)))
Danke, Feli! Ich habe nur die ersten Seiten durchgeblättert bisher und schon gebrüllt vor Lachen.
**
Und nun for something not different at all, zum Blogposting nämlich:
Das Schönste am Muttersein sind nicht die ollen, pardon, übergut eingefahrenen Besen an jeder Ecke, die alles so viel besser wissen, weil sie viel mehr und viel länger kehrten und deswegen denken, dass sie alleine wissen, was ein reinliches Haus ausmacht. Die sind zwar auch ganz supi so für die Hochhaltung des täglichen Blutdrucks (vor allem, wenn man ihnen an der Supermarktkasse begegnet und nicht wegrennen kann), aber:
Das wirklich Schönste sind die vielen Möglichkeiten, sich den Kopf in eine Wand zu rammen, wenn man ein “interessantes” Thema herauspickt und von ganz vielen Leute zu erfahren, was sie für eine Meinung haben, obwohl man die nicht abgefragt hat.
Nehmen wir doch heute mal die organisierte Bespaßung von Kleinkindern, oder in diesem Fall die musikalische Früherziehung.
Unser Kind geht selbstverständlich in die Musikschule, und zwar in eine spezielle Musikgruppe für 2-3 Jahre alte Kinder. Etwas anderes käme für mich auch nicht in Frage, zumindest ausprobieren werden wir das. Denn unsere Familie (auf meiner Seite) setzt sich aus einer endlos langen Ahnenreihe von Künstlern, Musikern, Opernsängern, Dirigenten, Musikschulgründern und Musiklehrern zusammen, meine eigene Mutter unterrichtet seit tatsächlich 55 Jahren und ich erinnere mich immer noch an meine Besuche in ihrem Frühförderungsunterricht - kurz gesagt, schon aus historischen Gründen freue ich mich schon seit über einem Jahr darauf, dass auch mein Kind diese Möglichkeiten antesten kann.
Sie liebt Musik, sie mag diesen Kurs.
Dienstag, 18. August 2009
Ej.
Da ich nun per Mail, ICQ und Twitter, nicht nur hier in den Comments gefragt wurde: Ich hab noch keine Fotos von dem Schrank, weil ich gesehen habe, dass der immer noch ahornfarbene Innenrand noch zu sehen ist und wir das “Skelett” von innen noch weiß machen müssen - sagte ich ja, das ist schon ein hochwertiger Ahornschrank gewesen, nur eben so gar nicht meins.
Montag, 17. August 2009
Schubladendenken
Schrankdenken, eigentlich noch eher. Obwohl, zwei besonders große Schubladen mit Stopper hat er auch.
Als wir das erste Drittel unserer Altbauetage saniert haben, wurde der Flur sonnengelb tapeziert - links uni, rechts gelb-weiß gestreift. Sieht toll aus - und wenn man geradeaus den 10m langen Flur entlang schaute, traf der Blick auf eine tote Ecke, die quasi danach brüllte, mit irgendwas zugerümpelt zu werden.
Die Anweisung, dort doch gefälligst einen Kratzbaum zu installieren, ignorierte ich ebenso wie die Forderungen nach einer Garderobe, die von anderen aus dem Bekanntenkreis kamen: Aus irgendeinem für mich unerfindlichen Grund meinen ständig irgendwelche Leute mich belehren zu müssen, wie ich wann was einzurichten habe und schmollen dann sogar noch, wenn ich nicht ihrer Meinung bin.
Egal.
Ich orderte einen Einbauschrank beim netten Schreiner und sprach von Ahorn. Selbstverständlich dachte ich an echtes Holz, das atmen kann - für mich war das derartig sonnenklar, dass ich es nur einmal erklärte und dann die Inneneinrichtung bestellte. Die Griffe wollte ich mir dann in Ruhe aussuchen.
