Neue Kommentare:
Petra in: Bitte lächeln
Die sehen alle gut aus!
:-)
Das letzte Foto gefällt mir auch am Besten, auch wenn du garnicht nach Meinungen gefragt hast. Bei ...
Sahanya in: Bitte lächeln
Sehr schön - solche Fotos bräuchte ich auch mal. Auf den üblichen Ausflugs- und ...
Angel in: Bitte lächeln
Das letzte Bild ist wirklich prima.
Ich hab Dich ja schon sehr lang nicht mehr IRL gesehen, aber so ...
Nicole in: Es war einmal ...
So,Bilder hab ich an Cecie gemailt…..
Vielleicht sieht dann “unser"Schrank auch bald so hübsch ...
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Freitag, 20. November 2009
Reality Check
Alle fünfsechs Monate lasse ich ein schönes Foto vom Kind als Poster abziehen und pappe es über den Wickeltisch. Die Vorgängerfotos kommen in eine Papprolle und werden zur Volljährigkeit eine großartige Deko abgeben (und ich möchte nicht darüber diskutieren, ob es “normal” ist, sich sowas achtzehn Jahre vorher schon zu überlegen, jedenfalls nicht schon wieder. Ich bin normal genug für mich, danke).
Diesmal war ich in Eile.
Donnerstag, 19. November 2009
Ein Bild vom Tisch.
Bei Flickr (draufklicken, dann Vergrößerung)
Samstag, 14. November 2009
Willkommen ...
Blümchen-Sohn :-)
Update Tisch
Den Tisch hat gebaut: “Franz” Franciscus Ferdinandus Driessen, der 1864 in Leiden geboren wurde und um 1890 herum muss das Möbelstück dort entstanden sein.
Der Mann war gerade auf einer Konferenz in Leiden, wie seltsam. Er hat dort ein tolles Möbelgeschäft gesehen, von dem er mir vorgeschwärmt und sogar die Adresse gegeben hat, aber mit unserer Schrottkugel kann man keine großen Gegenstände transportieren. Jetzt hat doch ein Tisch aus Leiden zu uns gefunden.
Fotos hab ich heute nicht gemacht, ich war zu erschöpft und nutzte die Gelegenheit, dass O das Kind bespielen konnte.
Freitag, 13. November 2009
Abbitte
Wer hier mitliest, erinnert sich bestimmt noch an den Umwandlungsprozess für den Schrank am Ende des langen Flurs, den ich zähneknirschend zunächst akzeptiert hatte, um drei Jahre später dann das hässliche Furnier abzuschleifen und die hässlichen Griffe gegen schöne Porzellanknöpfe zu tauschen ... wohl wissend, dass der mit uns befreundete Schreiner es nur gut gemeint hatte und nun ein bisschen beleidigt sein würde.
Er kam aber sehr schnell darüber hinweg, das muss ich ihm lassen. Und ich habe mich innerlich von dem Tisch verabschiedet, der noch bei ihm weilte, nachdem er mich anrief und mir ganz stolz erzählte, er habe “die Leisten neu draufgemacht”. Denn ich wusste ja: Erstens ist es jetzt zu spät für Protest, zweitens will ich ihn nicht schon wieder beleidigen und drittens hat er in bestem Gewissen gehandelt und einfach einen völlig anderen Geschmack als ich.
Also trauerte ich ein bisschen um den Tisch oder vielmehr um die Idee, die davon in meinem Kopf wohnte und beschloss, die Rückkehr des alten Möbelstücks einfach hinzunehmen, egal in welchem Zustand.
Der Tisch wurde vor langer Zeit von meinem Ururgroßvater selbst geschreinert, der Amtsrichter war und nicht Möbelschreiner, aber trotzdem einen feinen dunklen Eichentisch mit drei tiefen Frontschubladen gebaut hat. Ein schwerer, dunkler und extra hoher Tisch, denn auch die Ahnen waren schon große Leute.
Nachdem der Tisch den Ururgroßvater und die Urgroßmutter überlebt hatte, wurde er als Abstelltisch mitgeschleift, als die Großeltern umzogen. Meine Mutter nahm ihn dann mit in unser Haus und dort landete er irgendwann im Heizungskeller als Werkbank. Mein Vater klemmte Dinge an ihm fest und mein Bruder streifte seine Pinsel an ihm ab. Als er richtig “durch” war und wackelte, landete er in der Garage.
Dort fand ich ihn wieder und zwang meinen Mann, einen Transporter zu mieten und das farbverschmierte Wrack aus dem Emsland zu retten.
Ja, ich weiß. Andere fanden das auch bekloppt.
Neue Tische kosten schließlich nicht so viel und machen nicht so einen Aufwand und lassen sich ggf. sogar auseinandernehmen .... aber diesen hat mein Ururgroßvater selbst gebaut. Ich wollte ihn haben.
Der alte Tisch stand auf unserer Baustelle herum und wurde als Ablage genutzt, bis unser Freund und Schreiner mal wieder vorbeikam und ihn mitnahm. Sandstrahlen sollte er ihn bitte für mich, danach wollte ich “mal schauen”.
Das ist ein halbes Jahr her.
Als er mich anrief und mir erzählte, er habe die Leisten neu angebracht, habe ich wirklich fast geweint. Ich wollte den alten Tisch sanieren, nicht irgendwas Neues, das vielleicht ganz anders aussah. Bevor ich meinen Frieden damit machen konnte, dass dieser Tisch nun eben eine weitere Entwicklung durchlaufen hatte und auch das Aufbringen neuer Leisten nun zu seiner Geschichte gehörte, dauerte es ein Weilchen.
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