Neue Kommentare:
Petra in: Bitte lächeln
Die sehen alle gut aus!
:-)
Das letzte Foto gefällt mir auch am Besten, auch wenn du garnicht nach Meinungen gefragt hast. Bei ...
Sahanya in: Bitte lächeln
Sehr schön - solche Fotos bräuchte ich auch mal. Auf den üblichen Ausflugs- und ...
Angel in: Bitte lächeln
Das letzte Bild ist wirklich prima.
Ich hab Dich ja schon sehr lang nicht mehr IRL gesehen, aber so ...
Nicole in: Es war einmal ...
So,Bilder hab ich an Cecie gemailt…..
Vielleicht sieht dann “unser"Schrank auch bald so hübsch ...
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Donnerstag, 21. Januar 2010
Abschleifer
So, erledigt. Statt mich weiter zu fragen, wann ich diese Kindermöbel überstreichen kann, habe ich einen Herren Studentenjobber für die Aufgabe des säuberlichen Abschleifens vorher engagiert.
Wobei die Visdalen-Schränkchen sehr schön sind so in weiß. Vielleicht werden sie auch nur “restauriert”.
Mittwoch, 20. Januar 2010
Trinkt ihr einen Kaffee mit mir?
Für mehr als einen Kübel Milchkaffee reicht die Zeit leider nicht, aber ein kurzes Update ist drin :-)
Köstlich: Der Gesichtsausdruck vom Mann, als ich ihm die Betreuungszeiten des zukünftigen Kindergartens erläuterte. Der Vormittag, zweieinhalb Stunden Pause und dann noch mal zwei Stunden - das ist natürlich nicht so komfortabel wie eine Nanny oder die schöne Privat-Kita. Ich fürchte, ich habe ihn etwas spöttisch gefragt, was er denn gedacht hat, worin so im allgemeinen die Schwierigkeiten bestehen, Berufsleben und Kind unter einen Hut zu bringen?
Wunderbar: Wenn alles klappt wie es sollte, ist das also unser Kindergartenplatz ab September. Dann nehme ich mal ein bisschen Elternzeit, die Chefin wird schon zustimmen.
Fast noch besser: Unsere sanft schlummernde Dauerbaustelle ist aus ihrem Wachkoma geholt worden, die Heizung-Sanitär-Firma installiert gerade jetzt das zweite Gäste-WC, die zweite Dusche, die zweite Küche. Nein, ich brauche keine zwei Küchen. Aber ich möchte die beiden zusammengelegten Wohnungen getrennt halten aus all den offensichtlichen Gründen von Wiederverkaufswert bis Aufteilbarkeit, und da sind Küchenanschlüsse durchaus von Vorteil. Auch wenn ich dafür im Schlafzimmerschrank ein Miniwaschbecken habe.
Wenn die Herren fertig sind, fehlt zwar auch noch viel, Fliesen in der Dusche und so. Aber der einzige wirklich große Brocken, der nun noch erledigt werden muss, ist der Estrich. In dieser Wohnung war vor der Kernsanierung ein alter Boden aus Fliesenresten: Mal Marmor, mal Wandfliesen schwarz, mal Terrassenfliesen natur, dann wieder alte Küchenfliesen ... alles zusammen in der Diele, versteht sich. Der Rest war eher Beton als Boden. Das haben wir alles rausgehauen und nun hoffe ich einfach sehr inständig, dass wir das mit dem Estrich hinkriegen (einen Termin kriegen), bevor die Trockenbauer für die Decken kommen.
Sehr gerne würde ich die beiden kleinen Schränke streichen, die ich bei Ebay geschossen habe: Erinnert sich noch jemand an Visdalen bei Ikea? Die Serie vor Hemnes, nur schöner. Zwei kleine, feine Kinderkleiderschränkchen im “Landhaus-Look für Innenstädtler”, aber ohne ‘shabby’-Einschlag.
Samstag, 16. Januar 2010
Wie einer von den Bekannten früher immer sagte: Schähnährägrättriehn.
Frau Herzbruch schreibt sehr schön über den Elternzeitkoller. Aber auch wenn man “best of both worlds” spielt und für die ersten zwei Jahre in Kinderbetreuung vor Ort/nahe Home Office investiert, irgendwie bleibt es doch alles sehr stressig.
Der Routinekrempel geht nie mehr weg.
Auch mit einem Eulenkind: Ausschlafen war früher mal anders.
Haushalt ist auf einmal ungefähr fünfzehnmal so viel wie vorher. Vom Wäschevolumen wollen wir gar nicht erst anfangen.
Das erste Jahr Kita bedeutet: Einen ganzen Winter lang Dauererkältung. Meistens für die Erwachsenen. (Dazu hätte ich mal eine Frage. Wenn Erkältungen im Kleinkindalter das Immunsystem trainieren, was haben unsere Immunsysteme im Kleinkindalter denn bitteschön gelernt? Jeder Kita-Schnupfen schlägt bei uns ein wie eine Modeseuche, da stimmt doch irgendwas nicht mit dem absolvierten Training. Die wollen uns nur über sechs Monate Dauerrotzing hinwegtrösten, wenn das trainierte Immunsystem erwähnt wird, richtig?)
Einen nicht zu verachtenden Teil der Zeit verbringt man damit, lauter kleinen Kindern dabei zuzusehen, wie sie nicht miteinander spielen. Sondern wie die Frühkartoffeln umeinander kullern. Wenn sie dann interagieren, fängt es meistens damit an, dass eins beisst oder schlägt.
Rotz, Kotz und Windelinhalt gehören nicht nur dazu, sondern man muss gelegentlich sogar darüber reden, wie sie ausfallen. Doch. Es gibt Gründe.
Manche Bilderbücher kann man aufsagen, ohne sie auch nur zu öffnen.
Noch nie haben in diesem Haus so viele Menschen gesungen, die es gar nicht konnten, darauf wette ich.
Das Irritierendste finde ich, dass man es nicht bereut. Gar nichts.
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Donnerstag, 14. Januar 2010
In der Kita wird zur Höflichkeit erzogen.
Das Kind sagt folgerichtig den ganzen Tag “Bitte” und “Danke”. So oft, dass wir uns oft staunend anschauen, wie höflich man sein kann. Heute morgen rief sie aus dem Spielzimmer herüber “Mama, was machst du” und ich antwortete wahrheitsgemäß “Dein Wurstbrot für die Kita”, da hätte ich beispielsweise kein “Danke, Mama” erwartet, bekam aber eins. Huch.
Ansonsten fängt das jetzt schon an. Also das mit der Uncoolness, wenn Mütter einfach nicht wissen, wie Dinge richtig gemacht werden.
Ich piekse das Mädchen ins Bäuchlein und sage “Oh, heute trägst du ja ein Ringelshirt!”
Ernte einen genervten Gesichtsausdruck (!) und zur Antwort: “Nein Mama. Das sind doch Streifen.”
Ab jetzt habe ich nie mehr Recht, ich ahne es schon.
Montag, 11. Januar 2010
Wieder ein Artikel auf zeit.de
Chefin mit Laufstall im Büro: »Als ihre Söhne klein waren, nahm die Unternehmerin die Kinder einfach mit ins Büro.«
Ähm. Das Wort “einfach” verweist schon darauf, dass es sich “einfach” um ein Familienunternehmen handelte und sie vermutlich außerdem über ein angenehmes Budget verfügte, um sich vom Hals zu holen, was dort gerade drückte. Oder es ist Science Fiction, beziehungsweise nicht wirklich häufig vorgekommen.
Wer nicht weiß, was ich damit meine, soll doch einfach mal ihr Kleinkind in einen Laufstall neben ihrem Schreibtisch stellen und es ausprobieren.
