Neue Kommentare:
Petra in: Bitte lächeln
Die sehen alle gut aus!
:-)
Das letzte Foto gefällt mir auch am Besten, auch wenn du garnicht nach Meinungen gefragt hast. Bei ...
Sahanya in: Bitte lächeln
Sehr schön - solche Fotos bräuchte ich auch mal. Auf den üblichen Ausflugs- und ...
Angel in: Bitte lächeln
Das letzte Bild ist wirklich prima.
Ich hab Dich ja schon sehr lang nicht mehr IRL gesehen, aber so ...
Nicole in: Es war einmal ...
So,Bilder hab ich an Cecie gemailt…..
Vielleicht sieht dann “unser"Schrank auch bald so hübsch ...
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Bloggende Väter
(Ausbaufähig.)
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Sonntag, 26. September 2010
Erinnert sich noch jemand ...
.. an die Blinke-Turnschuhe? Sie sind mir heute ganz zufällig in die 30-Grad-Wäsche gerutscht und als ich die Blinkeleiche mit geheucheltem Bedauern herausziehen wollte - blinkten sie immer noch.
Sowas.
Die meisten unserer Haushaltsgegenstände haben Löschwasser nicht so gut überstanden wie diese Biester einen vollen Waschgang.
Samstag, 18. September 2010
Kommt Zeit kommt Blog
Nein danke, ich bin immer noch nicht wieder heile und damit bequem.
Möchte ich des öfteren sagen und behalte ich dann doch meistens für mich.
Zwei Monate und eine Woche nach dem Brand hätte ich selbst auch nichts dagegen, wenn alles wieder normal wäre. Es hilft mir nur nichts. Bei uns ist ja nicht nur die Wohnung ausgebrannt, auch das Eigentum - das Büro und damit die Arbeit - die Erinnerungen - der Alltag.
Das kostet mehr Kraft, als man sich vorstellen kann und im Grunde bin ich ganz froh, dass es nur wenige Menschen gibt, die das wirklich nachvollziehen und sich in diese Lage versetzen können.
So lustig ist das nämlich nicht: Diese tief spürbare Gewissheit, dass man sein Kind, seine Familie niemals vor den wirklich schrecklichen Dingen schützen kann.
Weggenommen zu bekommen, was man sorgfältig und mit Liebe zusammenkomponiert hat als Heim. Verbrannte Briefe an das Kind. Verzerrte Fratzen von Neidern im Moment der Not, ausgerechnet. Die Hausratversicherung, die auch zweieinhalb Monate nach dem Brand noch nicht mehr gezahlt hat als einen kleinen Scheck ganz am Anfang. Hilfsbereite Menschen, von denen aber auch manche (einige wenige) recht genau wissen, was sie sich nun im Gegenzug erwarten. Die schlaflosen Nächte. Der Geruch von brennendem Holz in der restlichen Grillsaison.
Der Mond, früher ein Verbündeter und jetzt um 4 Uhr früh einfach nur ärgerlich hell. Diese Gewissheit, dass man sein Kind, seine Familie niemals vor den wirklich schrecklichen Dingen schützen kann.
Man könnte auch sagen: Alles immer noch anstrengend und nervig und weit von Erträglichkeit entfernt.
Selbstverständlich verstehen das am wenigstens jene Menschen, die bereits völlig aus der Bahn geworfen werden, wenn sie mal anderthalb Tage keine Verdauung haben oder ihr Auto ein Kratzerchen im Lack hat. Glücklicherweise erwartet man von denen aber auch gar nichts anderes.
Ich will aber gar nicht jammern - und deswegen ist es hier auch meistens ruhig.
Dienstag, 07. September 2010
Yours sincerely, wasting away
Send me a postcard, drop me a line
stating point of view
indicate precisely what you mean to say
yours sincerely, wasting away
give me an answer, fill in a form
mine forever more
will you still need me
will you still feed me
when I’m fourty four ???
Liebe Beatles, ich weiß. Ihr habt Sixty Four gesungen. Es war aber nun mal mein 44. Geburtstag, der buchstäblich in Rauch aufging vor zwei Monaten.
Selten war ich so froh darüber, schon einiges an Lebenserfahrung gesammelt zu haben, wie in den letzten acht Wochen. Manchmal muss man erlebt haben, dass alles wieder gut wird, um daran glauben zu können. Trauma ist so ein Fall.
Mittwoch, 01. September 2010
Der erste Kindergartentag
Eine kleine Schultüte mit einem noch kleineren Plüschpony. Weingummi-Regenwürmer und ein aufgeregtes Kind.
Nach 20 Minuten konnte ich gehen, denn wir haben die “Eingewöhnung” ja bereits hinter uns gebracht, als die Privatkita Urlaub hatte und wir fast direkt nach dem Brand dringend Kinderbetreuung brauchten. Irgendwie hat nichts so geklappt wie vor langer Zeit mal erhofft, nicht mal die doofe Kindergartentasche kam pünktlich, kommt hoffentlich heute. Aber unser Mädchen durfte Kleister machen, als ich nach Haus geschickt wurde und sah deswegen ziemlich froh aus.
Auf dem Flur fragte mich eine andere Mutter, wo die letzten 36 Monate nur geblieben seien. Ihre sind scheinbar wie im Flug vergangen.
Ich bin zwar auch immer wieder irgendwie erstaunt, dass unser Kind schon so groß ist, aber die 35 Monate seit ihrer Geburt waren keinesfalls schnell vorbei.
