Neue Kommentare:
Petra in: Bitte lächeln
Die sehen alle gut aus!
:-)
Das letzte Foto gefällt mir auch am Besten, auch wenn du garnicht nach Meinungen gefragt hast. Bei ...
Sahanya in: Bitte lächeln
Sehr schön - solche Fotos bräuchte ich auch mal. Auf den üblichen Ausflugs- und ...
Angel in: Bitte lächeln
Das letzte Bild ist wirklich prima.
Ich hab Dich ja schon sehr lang nicht mehr IRL gesehen, aber so ...
Nicole in: Es war einmal ...
So,Bilder hab ich an Cecie gemailt…..
Vielleicht sieht dann “unser"Schrank auch bald so hübsch ...
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Life Beta
Dienstag, 03. Mai 2011
Ich bin noch da, irgendwie.
Fast zehn Monate nach dem Brand kämpfen wir immer noch mit den Folgen, warten immer noch auf unsere Wohnung, hat die Hausratversicherung immer noch nicht vollständig reguliert. Immerhin sitzen wir nicht mehr zwischen Pappkartons und ich musste mir schon (freundlich gemeint) anhören: “Du darfst gar nicht klagen, so wohnen manche Leute immer”.
Ja schon. Aber ich doch nicht :-)
Wenn man zuhause arbeitet, wenn man chronisch krank und auch sonst viel daheim ist und wenn man beinahe mal Innenarchitektin geworden wäre, wenn man selbst Möbel aufarbeitet und sich wonnevoll tagelang mit Farben und Details beschäftigt, dann kann man auch nach fast einem Jahr immer noch nicht über die einstaubenden Kleiderständer, die braunen Plastikpaneele an der Decke und die Kistenberge in den Ecken hinwegsehen. Ich bin da etwas festgefahren, ich brauche Ordnung und Strukturen um mich herum. Oder, wie eine Dame aus unserem Haus es ins Gästebuch der Spendenseite schrieb “Carola will es schön haben!”
Genau. Das auch.
*
An manchen Tagen sitze ich mit geschlossenen Augen vor dem PC und bin einfach nur unendlich dankbar dafür, wie viel Glück im Unglück wir hatten und dass keiner in diesem Feuer umgekommen ist. Nur wir haben unsere Wohnung verloren, alle anderen konnten bereits am nächsten Tag zurück, auch das ist Glück im Unglück.
Letzte Woche war ich bei der Pediküre, ich habe einen zur Hälfte amputierten Zehennagel und ab und zu sollte da ein Profi draufschauen. Die junge Dame versicherte mir (erleichtert vermutlich), ich hätte ja sehr schöne Füsse (was immer sie auch erwartet hatte *g*) und stellte dann fest, dass sich die Zehen teilweise nicht mehr bewegen lassen.
Wie erklärt man jemandem, dass man sich drei Zehen und das Steißbein brechen kann, sich nicht darum kümmert und trotzdem immer weiter läuft, lächelt, funktioniert?
Freitag, 09. Juli 2010
abgebrannt
das dach.
unsere wohnung.
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Donnerstag, 08. Juli 2010
Wenn nun bitte ...
... alle die Klappe halten könnten, die einen kennen der einen kennt, der an Thrombose gestorben ist?
Die begeisterten Schwarzmaler haben mich schon in der Schwangerschaft angekotzt, bis ich mir die Geschichten verbeten habe (welche Geschichten, möchte ich nicht näher ausführen, weil hier ja doch einige Schwangere mitlesen. Aber es war nicht gut, gar nicht gut sogar).
Die Thrombose ist sehr schmerzhaft, sehr anstrengend und sehr unter Kontrolle, jedenfalls hoffe ich das.
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Montag, 05. Juli 2010
Thrombose
Intern auch “verdammte Scheisse” und “warum schon wieder ich” genannt.
Ich erzähle ja gerne, dass der Waldspielplatz und der Wald gegenüber einige der Gründe waren, warum ich diese Wohnung kaufen wollte.
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Freitag, 18. Juni 2010
Das Hirn ein bisschen baumeln lassen
Ganz so, als hätte man immer eine Wahl.
*
Morgen kommen ein paar Freunde und damit die lange Fahrt durch Düsseldorf sich lohnt :-) bleiben sie zum Abendessen.
Pfannkuchen soll es geben, eigentlich nett, dachte ich so ... warum macht man genau das eigentlich nicht öfter ... und dann fiel es mir ein.
Jetzt sitzt ein Dutzend Pfannkuchen (gerollt mit Vanillepuddingfüllung) auf gehobelten Mandeln im Kühlschrank. Dinkel, Bio, Bio, Bio und laktosefrei.
Denn wer hat nach einem Tag unterwegs im Grünen schon Lust, drei Kinder und fünf Erwachsene warten zu lassen, bis die ersten Pfannkuchen fertig sind? Zumal die Herren sich eine Chili-con-Carne-Füllung gewünscht haben, die auch noch auf den Herd muss.
Pfannkuchen für Gäste sind im Grunde eine Fehlplanung und ich scheine immer eine neue Möglichkeit zu finden, zwischendurch noch gewaltig Zeit zu vertrödeln.
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