Neue Kommentare:
Petra in: Bitte lächeln
Die sehen alle gut aus!
:-)
Das letzte Foto gefällt mir auch am Besten, auch wenn du garnicht nach Meinungen gefragt hast. Bei ...
Sahanya in: Bitte lächeln
Sehr schön - solche Fotos bräuchte ich auch mal. Auf den üblichen Ausflugs- und ...
Angel in: Bitte lächeln
Das letzte Bild ist wirklich prima.
Ich hab Dich ja schon sehr lang nicht mehr IRL gesehen, aber so ...
Nicole in: Es war einmal ...
So,Bilder hab ich an Cecie gemailt…..
Vielleicht sieht dann “unser"Schrank auch bald so hübsch ...
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Playing House
Dienstag, 29. Juni 2010
In der Küche steht jetzt eine Hundehütte.
Die kleinste, die ich finden konnte - aber immer noch ein ordentlicher Brocken. Drinnen sitzt eine kahlgeschorene kleine Omakatze und freut sich wie ein Schnitzelchen über ihr neues Haus.
Später wird die kleine Hundehütte weiß gestrichen in der großen Diele unter der Treppe stehen. Wir haben sie aber jetzt schon aufgebaut, denn ... das verfluchte Mottennest war im alten Katzenhaus. Und Motten sind wirklich die Pest - gestern flogen schon wieder zwei, also ist irgendwo noch ein Nest, schon wieder ein Nest, immer noch eins.
Nach und nach verschwinden alle Textilien des Haushalts in luftdicht zugeclipsten Plastikbeuteln. Aber ich glaube nicht, dass wir die Motten in den Griff bekommen, so lange wir keine geschlossenen Kleiderschränke aufstellen/einbauen können.
Aber die Katzenhütte aus Stoff konnte/musste weg, Hundehütten finde ich sowieso viel witziger. Geschoren haben wir die Katze schon letzte Woche, bzw. das macht der Pudelfriseur.
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Donnerstag, 17. Juni 2010
Warum?
»Weil ich deine Mama bin. Du bist meine Tochter, und ich will, dass du jetzt ins Bett gehst.«
»Ich bin nicht deine Tochter. Ich bin Bärbels Tochter!«
Meine Freundin Bärbel war zwar ein bisschen verblüfft, bestätigte dem Kind aber telefonisch, dass es jetzt ins Bett müsse. Am nächsten Morgen war die Brut dann wieder meine.
Wir haben momentan sehr viel zu lachen, und das liegt nicht nur daran, dass das Kind sich immer besser ausdrücken kann. Vorhin meinte ich zu ihr »Komm, wir gehen in die Küche.« und sie fragte zurück: »In welche? In die große?«
Denn natürlich hat ihre eigene Spielecke auch eine Küche. Manchmal steht sie morgens auf, klappert im Schränkchen und auf dem Herd herum und kommt dann mit zwei “Kaffeetassen” zu uns ans Bett. Eine krieg ich, die andere ... behält sie :D
Vorhin warf sie einen misstrauischen Blick in die Multivitamin-Buttermilch und musste erst mal sicherstellen, dass es sich nicht um Milchkaffee handelt, denn »der ist nicht für Kinder«.
Mit einem vorher sorgfältig versteckten Knopf in der Hand stürmte sie vor ein paar Tagen die Bäckerei und brüllte für alle etwas überraschend: »Ich hab Geld!«
Daraufhin gab ich ihr ein paar Tage später das erste Portemonnaie, eine kleine Erdbeere mit Clipverschluss. Stolz marschierte sie auf den Markt und kaufte mit ihrem ersten Euro eine Scheibe Wurst (bekam einen Euro Wechselgeld, sehr lieb).
Runzelte die Stirn und fragte, woher Geld eigentlich kommt. (Gute Frage.)
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Freitag, 11. Juni 2010
Neuauflage
Die Mitnehmkiste ist zurückgekehrt und bereits nach wenigen Blicken in den Küchenschrank halbvoll.
Wir haben gestern spontan einen neuen Kühlschrank geholt, nachdem der alte ständig Milch und Gemüse gefroren hat und der Aldi ein Sonderangebot mit Gefrierschubladenteil hatte. Jetzt muss der ganze Schrank drum herum verschwinden, darüber hätte ich auch vorher nachdenken können statt nachher.
Aber ich hab es jetzt im Griff, hoffe ich ... und sich diese Kiste zu halten hilft auch, Dinge einfach mal gehen zu lassen.
Schönes Beispiel:
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Dienstag, 11. Mai 2010
Ein Spiel für die ganze Familie: Magen-Darm-Geschwalle
Sozusagen eine gründliche Prüfung all dessen, was so in uns steckt.
Es begann mit der Ansage »Endlich mal ein Wochenende ohne Besuch, so dass wir es uns zu dritt gemütlich machen können« und einem Schwall halbverdautem Trockenobst zur Antwort. Da hab ich ja noch gedacht, “wir” hätten uns den Magen verdorben.
Die Nacht hatte dann alles zu bieten, wovon Singles so träumen: Aufregung, viel Körperflüssigkeit, ganz viel körperliche Nähe und andere Überraschungen, am Ende eine süße Erschöpfung bis auf die Knochen.
Seit Montag entleere ich mich ebenfalls in viertelstündlichem Abstand, seit heute morgen grummelt der Gattenbauch. Wir haben dann mal den Brunch am Donnerstag und die Essenseinladung für Freitag abgesagt, so ein Gastgeschenk will sicher niemand haben.
Oft sind wir nicht krank (mal abgesehen von meinen Grunderkrankungen, denen ich wann immer es irgendwie es geht untersage, mich und meinen Alltag zu dominieren), uns fehlt eindeutig die Routine.
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Dienstag, 23. März 2010
Yes I can.
Wir lieben gerade Inguihine. Aus heiterem Himmel wurde ein Plüschpinguin zum liebsten Tier erklärt und ich nutzte die Gelegenheit, endlich dieses Buch anzuschaffen. Die Geschichte über das schwule Pinguinpärchen, das sich nach einem eigenen Ei sehnt und nachher das Babypingumädchen Tango ausbrüten und beeltern darf, gibt es zwar auch auf Deutsch, aber das englische ist viel hübscher gezeichnet. Und spielt im Central Park, wo wir geheiratet haben.
Der Pinguin-Einsatz wurde belohnt: Auf dem Kindertrödel unseres zukünftigen Kindergartens stand ein lebensgroßer Kaiserpinguin aus Plüsch. Der Mann und ich mussten uns nicht mal Blicke zuwerfen um zu wissen: An dem kommen wir heute wohl eher nicht mehr vorbei.
Das Kind umarmte und herzte und schleppte das große Vieh, was goldig und süß aussah und -sieht. Und ich bezahlte brav zwei Euro dafür, nun haben wir einen Inguihin im Wohnzimmer, der sich nicht schnell übersehen lässt. Ich versuche es trotzdem.
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