AlphaMama

Shit happens. | Work@home Mum (geht nicht gibt' s nicht).

Verantwortung

Donnerstag, 27. Mai 2010

Bald: Eine andere Welt

Der Antrittsbesuch im zukünftigen Kindergarten war prima und die beiden Damen gefallen mir sehr. Wie eigentlich immer bin ich froh, keinen Chef zu haben, mit dem ich meine Arbeitszeiten abklären muss, denn wir haben vor dem Kindergartenstart September erst mal noch einige unerwartete Tage “frei” und bisher gehen die Gruppenbetreuerinnen scheinbar von einer ziemlich langsamen, brockenweisen Eingewöhnung aus.

Solche Zeitplanungen kollidieren wohl mit jedem Beruf, aber ich will bestimmt nicht meckern, unser Wunschkindergarten ist schön und in unmittelbarer Nähe und es wird sich dann sowieso einiges wieder ändern.

Eine neue Phase, eine ganz andere Welt.

Das Kind wächst immer noch wie täglich dreimal gegossen, die Mittagsschlaferei beginnt aufzuhören :-) und sie geht früher schlafen und damit sind die Abende wieder frei. Sie steht dann auch oft schon um halb 8 auf (ja, ich weiß. Aber ich bin diesbezüglich verwöhnt, gnarf) und damit ist der Morgen besetzt, an dem ich sonst oft in Ruhe noch ein Stündchen Dinge erledigen konnte. Die dreijährige Elternzeit vom Mann endet, dafür bleibt uns hoffentlich “unser” Kindermädchen noch erhalten.

Die jährlichen Betreuungskosten sinken dennoch um eine knapp fünfstellige Summe, da in Düsseldorf ab dem dritten Lebensjahr der Kindergarten kostenlos ist. Der kurze Weg morgens verkürzt sich um 90% auf wenige Meter, die Ankunftszeit wird um eine Stunde vorverlegt, das ganze Tempo ist schon jetzt ein spürbar anderes.

Das Wichtigste aber ist, dass wir in dem tollen Kindergarten einen Platz bekommen haben, den ich schon in der Schwangerschaft (inkognito an der Hand des Mietersohns) erkundet habe. Dort ist das Kind und dort sind wir wunderbar aufgehoben, das spüre ich. Der ganze Rest ist Organisation und wird sich schon finden. 

Die Tochter sortierte erst mal alle Stifte aus, die schon zu lange keinen Spitzer mehr gesehen hatten und hat ganz gut begriffen, dass ein Kindergarten für sie die Steigerung der privaten Kita ist. Dementsprechend war sie erst etwas schüchtern, dann nervös und wollte am Ende gar nicht mehr gehen.

 

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Mother of One am 27. Mai 2010
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Mittwoch, 10. März 2010

Lesen: Elternknigge

Auf Zeit.de, ich zitiere: »Am Ende war es immer so, dass die Egoistenkinder der Egoisteneltern mit einer super Schaukelbilanz nach Hause gingen ...«

Das unterschreibe ich, Manieren sind eine mühsame Angelegenheit.

Andererseits habe ich genug Egoistenkacker aus der Nähe gesehen, um zu wissen: So will man nicht sein und so will man schon gar nicht enden. Das wissen die bloß noch nicht.

Noch ein Zitat: »Darf ich meinem Kind Prinzessin Lillifee verbieten? - Ja, ich darf nicht nur, ich sollte sogar. Unbedingt. Sicher, kleine Mädchen lieben Rosa. Aber das bedeutet nicht, dass Erwachsene dem ihr eigenes ästhetisches Empfinden unterordnen müssen

Ist das eine von diesen Theorie-und-Praxis-Geschichten? Ich erinnere mich noch sehr gut an die Machtübernahme durch HalloKatze. Es war nicht zu stoppen, nicht wirklich. Wo hätte man beginnen sollen, beim Wegnehmen und Wegwerfen von glücklich bestaunten Geschenken? Das macht doch keiner. Also ich jedenfalls nicht.

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Mother of One am 10. März 2010
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Donnerstag, 25. Juni 2009

Ach so.

In dieser Woche lernen wir: Das also meinen andere Mütter damit, wenn sie sagen »ich komm hier buchstäblich zu nix mehr, wenn das Kind zahnt und Trotzanfälle hat«.

Ich hatte ja keine Ahnung und wir vorher noch keinen dicken Backenzahn :-)

Wobei, und das muss ich ausdrücklich dazu sagen, ich nicht zu den Frauen gehöre, die sich vorher insgeheim selbstzufrieden grinsend gedacht haben, dass sie selbst es einfach besser drauf haben als die Klagemuttis und die anderen einfach ein bisschen blöder sind als sie selbst. Mir war immer klar, dass es hier nicht so unglaublich easy weitergehen kann wie in den ersten anderthalb Jahren, schließlich sind meine Gene mit im Spiel. Diese Erwartung erfüllt sich.

Die mobile Terroreinheit schläft sich jetzt aus, um danach gestärkt und erholt weitere sechs Stunden durchzubrüllen und kräftig zu trotzen, nehme ich an. Linderungsversuche schlagen immer nur für ein Viertelstündchen an. Da freue ich mich fast auf die Wurzelbehandlung in 2 Stunden, das wird meine erste ruhige Stunde, seit der Mann zur Verwandtschaft fuhr.

Mein rechter Arm hat apfelgroße blaue und schwarze Flecken, wo das Fräulein mich getreten hat, als ich sie davon abhalten musste, sich aus lauter Jähzorn durch die Gegend zu werfen und sich den Schädel anzuschlagen. Beim ersten Mal war ich ganz schön überrascht, muss ich sagen - sie ist doch so ein gelassenes Schneckchen. Eigentlich.

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Mother of One am 25. Juni 2009
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Mittwoch, 10. Juni 2009

Krieg gegen den Körper

Artikel in der SZ. Ich bin erschüttert über die Dummheit dieser abgrundtief verantwortungslosen Mutter.

Ein Leben lang selbst immer schön ein doofes Diätchen nach der anderen gemacht und als die eigene Tochter begleitend zu diesem dollen Vorbild lebensbedrohlich magersüchtig wird, ausgerechnet eine Waage kaufen und vorschlagen “ich nehm ab, du nimmst zu?”

Ui.

Naturlobotomisiert, so lautet meine Diagnose. Diäten machen dumm.

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Mother of One am 10. Juni 2009
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Samstag, 31. Januar 2009

Grenzen

Dann der Moment, als sie mir energisch den Gemüseschäler aus der Hand nahm, um ebenfalls an ihrer Möhre zu schälen ... und ich ihn ihr wegnehmen musste, obwohl sie doch so stolz darauf war, das Prinzip kapiert zu haben.

Schon schwierig, dass man manche Sachen darf und soll und andere eben nicht.

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Mother of One am 31. Januar 2009
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