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Bloggende Väter
(Ausbaufähig.)
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Fremd. Betreut.
Die wechselnde Betreuung durch Kinderfrau (erfahrene Tagesmutter) und Kindermädchen (ausgebildete Erzieherin) klappt gut und es hat sich bewährt, nicht nur auf eine Person zu setzen (denn irgendwer sagt immer mal ab oder kommt zu spät).
Kind ist vergnügt und gut gelaunt wie immer. Sie ist jetzt so weit, dass ich auf ein wüstes Kreischen hin rufen kann »Moment, ich komme sofort!« und sie verstummt, um erst mal abzuwarten. Wenn sie brüllt und in der Gegend herumhämmert, sagte ich in ruhigem Ton: »Na hör mal, können wir das nicht in Ruhe besprechen?« und meistens wird sie dann auch ruhig und gluckst oder giggelt.
Das ist so weit sehr praktisch und erholsam.
Ein Faktor, mit dem ich diesbezüglich aber ganz bestimmt nicht gerechnet habe, ist die Kinderfrau.
Als ich heute früh (freundlich bestimmt) zum brüllenden Kind sagte »Hey, nun reg dich mal nicht so auf, dein Frühstück kommt ja sofort«, war das Tochterkind sofort ganz locker (und viel ruhiger).
Die Kinderfrau aber wurde sehr, sehr aufgeregt und hielt mir einen Vortrag darüber, DASS KINDER JA AUCH MAL KREISCHEN DÜRFEN UND DASS ES VÖLLIG IN ORDNUNG IST; WENN EIN KIND AUCH MAL KREISCHT!
Ähm.
Ja, sicher.
Aber so völlig falsch kann es nun auch nicht wirklich sein, wenn man statt einem vor Wut blau anlaufenden Rumpelstilzchen ein aufmerksam abwartendes Kind hat, das bereits (meistens) kapiert hat, wenn Brüllen nichts bringt. Sondern sich ganz normal ansprechen lässt.
Muss ich das Kind jetzt kreischen lassen?
(Antwort nicht unbedingt erforderlich und so.)
-
Wie wäre es mit, DASS Kinderfrauen JA AUCH MAL KREISCHEN DÜRFEN UND DASS ES VÖLLIG IN ORDNUNG IST; WENN EINe Kinderfrau AUCH MAL KREISCHT!
Oh je, erkläre ihr das doch an Kenzo. Erkläre Ihr es geht dabei nur um Höflichkeit innerhalb der Familie und das tröstende Gefühl dem Kater das Gefühl zu vermitteln, da ist jemand, der im früher oder später gut zuhört. Dann erklärst Du ihr damit hättest Du den Kater groß, lustig und glücklich erzogen. Und so machst Du das jetzt bei Deinem Kind.
Dann guckt sie Dich an, holt tief Luft, hält von nun an die Klappe, weil sie Dich für absolut bekloppt hält. Ich denke, das kann auf Dauer sehr entspannend sein. Also von ihr für bekloppt gehalten zu werden.
Die Kurzform könnt natürlich auch sein: «Wissen Sie/Du, ich unterhalte mich grundsätzlich sehr gerne mit meinem Kind.»
creezy am 10/23 um 08:02 AM -
Vielleicht entstehen so die vielen unerträglichen Tyrannenkinder. Wenn Normalität fehlt und die erziehende Person aber meint, es besonders gut und toll zu machen.
Melody am 10/23 um 08:21 AM -
volle Zustimmung, ich rede hier auch mit allen (Kindern, Hunden, Katze) und werde bestimmt auch oft für bekloppt gehalten. Wir sind aber auch von Tyrannenanfällen bei Tochter 1 und 2 verschont geblieben und das schöne ist, das Verhalten wird übernommen. Führt dann zu Kindern, die diese Tyrannen im Kindergarten einfach stehen lassen und woanders weiterspielen, bis die ersteren wieder “ansprechbar” sind. Und zu Kindern, die gern gesehene Gäste sind, weil “die spielen ja immer so schön zusammen”.
lg gudrun
Gudrun am 10/25 um 05:52 AM -
Die entstehen garantiert so!
creezy am 10/25 um 09:23 AM
