noch mehr Blogs
- Allerleirauh
- Autobahnorakel
- Das kleine Brüllen
- Die kleinen Monster
- Die rote Fee
- Frau Blümel
- Frau Niepi
- Frau Schussel
- Herzbruch
- Josili
- Kelef
- Kolja Löwenkind
- Lonari
- Lorelei
- Meinigkeiten
- Mudder Seemann
- Muggelchen
- Pharmama
- Puderpups
- Rueckspiegel.org
- Sahanya
- Sandrachen
- Schlafhut
- Simetra
- Stapelweise
- Tanjas Traumberg
- Yvonne
- Walküre
- Zertanzte Schuhe
Bloggende Väter
(Ausbaufähig.)
Mehr
Gute Gene?
Ein Artikel in der Süddeutschen: »Ältere Mütter - Glück für die ganze Familie.«
“Bist du mit einer Frau verwandt, die erst spät ein Kind zur Welt gebracht hat, hast du also gute Chancen noch lange zu leben”, sagt Smith. Die Forscher vermuten, dass das Erbgut einen Unterschied von bis zu einem Viertel der Lebenserwartung ausmachen kann.
Nun.
Untersucht wurden nichtverhütende Bevölkerungsgruppen vergangener Jahrhunderte. Ich glaube, da kommen heutzutage noch ein paar Faktoren mehr dazu.
Zum Beispiel, dass viele der Frauen, die im Alter von über 45 noch Mutter werden, vermutlich hormonell oder mit Eizellspenden nachgeholfen haben.
Da sollten deren Verwandte sich wohl nicht allzusehr auf ein garantiert überlanges Leben freuen :-)))
-
Wobei ich mich frage, ob so viele wirklich ein so langes Leben wollen. Gerade heutzutage.
Silke am 05/07 um 07:58 AM -
Wegen drohender Altersarmut, meinst du?
Doch, ich glaube schon die meisten ... leben wollen ist so ein starker Instinkt.
Melody am 05/07 um 08:14 AM -
Der Tag ist gerettet, meine Oma war 48 beim letzten.:-)
Und ich glaube nicht, daß jemand sagt, so mit 80 ist dann aber Schluß, ich meine, so im vorhinein. Leben wollen ist ein ganz starker Trieb, schon bei Kindern.
lg gudrun
Gudrun am 05/07 um 11:31 AM -
Nun, mag sein, dass junge Menschen in unserem Alter in der Regel am Leben hängen und lange leben möchten. Aber ich kenne einige, die nicht uralt werden wollen. Und die stehen Mitten im Leben - sind also nicht suizidgefährdet oder so ;). Mag sein, dass Twens da noch anders drüber denken, aber ab Mitte dreißig sehen das viele schon wieder differenzierter.
Silke am 05/07 um 11:53 AM -
Erläuterung zum Kommentar: Als betroffene Mutter, die häufig meine jüngste Tochter ins Kinderhospiz begleitet, habe ich eine eigene Einstellung zum Tod bekommen.
Ich empfinde deshalb die Einstellung der von Silke erwähnten Mittdreißiger als vorsichtig formuliert “Luxusgedanken”. Im übrigen muß man ja auch nicht älter werden, als man möchte; nur so lange man sich nicht konkret mit dem Tod auseinander setzen muß, kann man solche Aussagen leicht machen ...lg gudrun
Gudrun am 05/07 um 02:41 PM -
Yay, meine Mutter ist 40 Jahre älter als ich, und ihre Mutter war 37, was 1940 wohl als sehr spätgebärend galt.
Sollte ich mir vielleicht doch mal Gedanken um meine Rente machen?Lorelei am 05/07 um 03:16 PM -
Ich sehe nicht, was eine Auseinandersetzung mit dem Tod mit dieser Meinung zu tun haben sollte. Es ist doch eher die Auseinandersetzung mit dem unter Umständen viel zu langen Leben, das man nicht mehr selbstbestimmen kann, in dem man sich “nutzlos” vorkommt, das man nicht mehr “leben” sondern eher “dahinvegetieren” nennen kann, wo man gerade mal so über die Runden kommt.
Der viel zu frühe Tod - gerade der von Kindern - hat doch nichts damit zu tun, dass jemand nicht uralt werden will. Natürlich hängt jemand ganz anders am Leben, wenn er sowas durchmachen muss oder musste. Eben wie jemand, der alte Angehörige begleitet hat, deren Leben eben nicht mehr als Leben bezeichnet werden konnte, den Tod eher als Erlösung sieht.
Luxusgedanke? Eher nicht. Und auch ich weiß, wovon ich rede. Eben deshalb sehe ich den Gedanken nicht als Luxusgedanken sondern eher als Hoffnung. Und noch einmal: Es geht nicht um den Tod von viel zu jungen Menschen.
Silke am 05/07 um 06:15 PM -
Ich glaube, eine weitere Diskussion sprengt den Rahmen und Sinn der Kommentarfunktion. Deshalb möchte ich nur kurz ein Zitat einfügen aus einem anderen Blog zu einem anderen Thema. Dieses Zitat ist aber, finde ich, für viele Erfahrungen (bei mir die Auseinandersetzung mit dem langsamen Sterben des eigenen Kindes)anwendbar.
“The author wrote that she had imagined when she fell pregnant that motherhood would be like being a foreign correspondent, sending dispatches home. But on becoming a mother she realised that motherhood had become home and everywhere else was now a foreign place.”
Wenn man dort Zuhause ist, wo ich nunmehr Zuhause bin, ist diese Einstellung zum Tod sehr fremd.
lg gudrun
Gudrun am 05/07 um 06:59 PM -
Ich finde, dass ihr euch ganz gesittet unterhaltet im Vergleich zu vielen Diskussionen online, und dann sind auch lange Anmerkungen vollkommen OK.
Bei diesem schwierigen Thema sinkt mir das Herz bleischwer, vor allem, wenn ich Gudruns gefasste Kommentare lese und dabei erst ganz langsam (beim zweiten Mal, als du es buchstäblich ausgeschrieben hast: das langsame Sterben des eigenen Kindes) begriffen habe, was da überhaupt geschrieben steht, und was das bedeutet.
Gudrun, es tut mir so unendlich leid.
Melody am 05/07 um 08:50 PM -
Das ist nachvollziehbar. Und auch mir tut es sehr leid.
Silke am 05/07 um 10:06 PM
