AlphaMama

Shit happens. | Work@home Mum (geht nicht gibt' s nicht).

Es ist keine Einbildung « | » Tradition


Hach ja.

Dampfablassen im Blog lohnt nicht wirklich, es besteht halt immer die Gefahr, dass sich die netten Falschen angesprochen fühlen. Glücklicherweise muss ich jetzt keinen Blafaseleintrag von epischer Länge draus machen, um das zu verarbeiten. Wobei ich die andernorts ganz gerne lese. Gelegentlich.

Bleibt die Tatsache, dass ich oft und immer wieder fassungslos bin über das Gezischel, die Niedertracht und das Geratsche unter Frauen/Müttern, die sich gegenseitig wohl am liebsten alle immer schön klein halten würden.

Zumindest darf keine größer, schöner, besser sein, sonst ist sie gleich verhasst und wird nach Kräften abgewertet. Abgewertet wird auch jede, die aus der Reihe tanzt und selbstgesetzte Kriterien nicht erfüllt.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur mich nervt.

Die meisten sind nur viel mehr dran gewöhnt als ich.

Und viele sind selbst so und finden es deswegen nicht so schlimm. Fürchte ich.

Mother of One am 06. November 2008
  1. oh, doch, ich find das auch so schlimm, dass ich am liebsten allein bleib. Als ich noch “jung” war beim ersten Kind, dachte ich, es liegt an mir und hab mich bemüht und bemüht ... Bei den nächsten beiden 14 Jahre später dann nicht mehr.

    Ich bin immer völlig fassungslos, wenn ich mitbekomme, was da abgeht. Meist verstehe ich gar nicht, um was es geht, selbst wenn es uns in irgendeiner Form betrifft. Groteske Formen nahm es an, als “rauskam”, dass unsere Kinder zweisprachig (englisch/deutsch) aufwachsen. Für mich etwas völlig natürliches, wenn ein Elternteil als Muttersprache Englisch hat, an das ich nicht einen Gedanken verschwendet hatte. Bis ich von allen Seiten “angemacht” wurde. Entweder kritisch, oder unverhohlen neidisch. Einige Eltern im Kindergarten begannen ihre Kinder in Englischkurse zu schicken oder selbst mit ihnen Englisch zu sprechen. Als ich deutlich machte, dass ich keinen Diskusssions- und erst recht keinen Rechtfertigungsbedarf deswegen hatte, war ich arrogant etc.

    Mittlerweile hab ich mich damit abgefunden, ich tick halt etwas anders.

    lg gudrun

    Gudrun am 11/06 um 08:21 PM
  2. Traurig :(

    Du tickst nicht anders, sondern normal, würde ich sagen. (Wir sprechen Englisch, wenn das Kind uns nicht verstehen soll *gg*).

    Mir ist noch nicht klar, wie ich die Kindergartenphase mit all den “Aktivitäten” überstehen soll. Schliesslich geht es nicht um mich, sondern ums Knubbelchen. Puhh. Man hält es irgendwie durch, oder?

    Melody am 11/06 um 08:33 PM
  3. ja, ich halt es durch mit dem Gedanken, es ist für das Kind, nicht für mich. Ansonsten halt ich mich im Hintergrund und seh zu, dass ich mit den Erzieherinnen gut klar komme, was meistens gut klappt, da wir gut organisiert sind, selten zu spät kommen und pünktlich abholen. Das ich von den anderen Müttern und Vätern (!) nicht mit Küßchen rechts/links begrüßt werde, kann ich verschmerzen :-)
    Und alle drei Kinder sind trotz der Mutter sozial sehr kompetent, wagen es aber auch, etwas anders als die Gruppe zu machen.

    Das ist das interessante daran, nicht nur selbst tickt man anders, auch die Kinder werden anders.

    Es ist zu überleben, würd ich sagen, aber mit über 40 wird es deutlich schwieriger…ggg

    lg gudrun

    Gudrun am 11/06 um 08:56 PM
  4. Man hält alles durch. Wichtig ist, eine Person zu finden, die genauso tickt. Einmal, weil man sich ein bißchen gegen die anderen verschwören kann und dann natürlich auch, damit man sich selbst im Spiegel betrachten kann.
    Die Kindergartenzeit ist nicht so schlimm, wenn man es schafft, den Erzieherinnen ein bißchen was zuzutrauen, zu schauen, ob es dem Kind gut geht und gefällt, obwohl man vielleicht NICHT mit den vermittelten Inalten zufireden ist und sich so weit es geht aktiv einbringt, statt an der Gemüsetheke zu lästern. Oder im Blog :-)
    Manchmal macht das sogar richtig Spaß. Und das Kind, das stolz ist, weil die Mutter zum Plätzchen backen, Hof aufräumen, Laterne basteln kommt, ... ist unbezahlbar.

    Ich betone ja ganz gerne, dass ich nicht massenkompatibel bin, aber ich kann mich ganz gut zusammenreissen und arrangieren, auch der Kinder zuliebe.

    (Englisch geht nicht mehr. Französisch auch nicht. Und Latein. Ich muss dringend mein Italienisch auffrischen ... wobei ... das können sie herleiten. Kinder lernen auch rasend schnell die wichtigsten Begriffe in Englisch.)

    Frau ... äh ... Mutti am 11/06 um 08:57 PM
  5. Seite 1 von 1 Seiten

Name:

Email:

Location:

URL:

Angaben speichern.

Benachrichtigung bei Folgekommentaren.

Bitte gib das Wort auf dem Bild ein: