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Bloggende Väter
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Hör mal, wo nix hämmert.
Wir lassen Estrich legen, vermutlich als die ersten und einzigen in diesem Altbau mit einer vernünftigen Schalldämmung. Die Nachbarn unter uns wird es freuen, und uns erst: Wir hören das restliche Haus sowieso kaum, und nun trennen wir unsere oberste Etage noch gründlicher akustisch von den anderen Stockwerken. Die Tochter wird unbefangen spielen, da ist ja auch noch der Dachboden. (Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich habe ein riesiges Loch in die Flurdecke reissen lassen, damit man die Dachbalken von der Diele aus sieht, und der restliche Dachboden wird gedämmt und bekommt einen Ahornboden.)
Weil es den Dachboden auch noch gibt, hatte ich kein Problem damit, ein relativ kleines Zimmer auszuwählen für den Nachwuchs. Wir haben fünf Räume (plus Bad plus Küche plus WC plus kleines Bad plus zweites WC plus Diele als Eingang). Einer ist im Nordflügel :-) weit ab vom Rest, das wird ein Gästezimmer. Einer ist über 50qm groß und einer hat einen Balkon, einer ein Waschbecken und der fünfte wiederum ein abschließbares Fenster. Der wurde es dann natürlich irgendwie von selbst. Damit es kein enges Schlauchzimmer wird, haben wir als erste Maßnahme eine andere Tür hineingehauen und die ursprüngliche vermauert.
Das zukünftige Kinderzimmer hat in einer Wand ein Bullauge, das in die Diele zeigt und ich überlege nun: Bekommt es auch noch eine Zwergentür? Das würde so aussehen, dass unter dem Hochbett ein Mini-Ausgang ist - und von oben aus dem Bullauge kann man in die Diele schauen (wenn das Kind den Vorhang nicht zuzieht). Und unter dem Hochbett ist dann noch ein Nebeneingang. Einerseits eine feine kleine Idee, andererseits weiß ich nicht, wie lange sich ein Kind an einem solchem Gimmick erfreut. Sind 10jährige vielleicht schon zu cool für ein Zimmer mit einem 80-100cm hohen Nebeneingang? Ich weiß es ja noch nicht :-)
Ich meine natürlich nicht nur ein Loch in der Wand, sondern eine richtige kleine Holztür mit Zarge.
Ich schreib das jetzt absichtlich nicht in mein Heimwerker-Blog, denn ich hatte schon genug nervige Kommentare dazu. Wie immer wissen viele schon jetzt, dass ich “das dann sowieso wieder zumachen muss irgendwann”. Ahwas. Andere Teile der Wohnung renoviert man ja auch regelmäßig, wo soll denn das Problem sein, ein Türchen wieder wegzumachen?
Der Dachboden ist noch über uns, wir haben nur wenig Schrägen. Trotzdem engt so eine zusätzliche Zwergentür natürlich die Stellmöglichkeiten in einem schon eher kleinen Zimmer weiter ein. Hmhm.
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Ach, notfalls kann man doch auch in eine Schrankrückwand ein Türchen… Oder nich? :) Vom Kinderzimmer zum Narni-Flur. Also mir gefällt die Idee einer Zwergentür :-).
mitlesend am 02/25 um 05:01 PM -
Schwierig, ich finde es eine tolle Idee mit der Zwergentür, aber wie du schon richtig sagst, für wie lange? Tochter 2 mit 8 Jahren ist bestimmt eine der letzten in ihrer Klasse, die noch sehr kindlich ist und selbst sie will schon kein Hochbett mehr haben, ganz zu schweigen von anderen zwergenmäßigen Dingen. Aber vielleicht bleibt es auch der Hit, wie bei und die Schaukel im Haus. Ich würd’s machen ;-)
lg gudrun
Gudrun am 02/25 um 08:21 PM -
Ich würde die Tür machen. Deine Tochter ist jetzt 2 (und ein paar Monate ;-) und selbst wenn sie nur noch die nächsten 4 Jahre durch die Tür passt, wird es sich lohnen. Also ich meine, wenn Euch der Einbau und geplante Umbau der Tür nicht Kopf und Kragen kostet, und wenn das Kind sich auch nur wenige Male superdoll über die Tür freut, so zahlt sie sich schon aus.
Hätte ich die Möglichkeit, ich würde sie bauen (lassen). Ich finde die Idee einfach nur genial. Und ich habe in meinem langen Leben (*lach*) niemanden kennengelernt, der jemals eine eigene Hobbit-Tür gehabt hätte.
:-)
Lydia am 02/26 um 08:06 AM -
Mein Votum: keine Zwergentür. Aus Zwergen werden viel zu schnell Riesen. Das Wort “uncool” fällt schneller als erwartet. ;-)
Ines am 02/26 um 09:26 AM -
@mitlesend eher nicht, wir haben kleine feine Visdalen-Schränkchen sorgfältig restauriert ...
Schön, dass euch die Idee grundsätzlich gefällt :-)
@Gudrun: Bett ist das nächste Problem. Sie ist 98cm und hat ein 120cm langes Bettchen - ich hätte mal doch lieber die 140cm Variante nehmen sollen, wollte ihr dieses aber später als Kuschelecke einrichten und überlege nun an einem Hochbett herum. Aber wenn die das mit 8 Jahren (!) schon nicht mehr wollen?? Hmpf :-)
@Lydia: Wenn man das von Anfang an einplant, kostet es nicht viel, selbst eine fertige so genannte Drempeltür mit Zarge würde nur einen Hunderter ca. kosten (und wir haben doch einen befreundeten Schreiner). Das Mädchen wird allerdings groß, sehr groß (wie ich *g*) und trägt jetzt schon die ersten Sachen in 104/110 mit 2 Jahren (ist dünn, daran liegt es nicht).
@Ines du mit deiner Bande weißt ja, wovon du redest :-) aber ich bin immer noch hin- und hergerissen.
Vielleicht mache ich es davon abhängig, wie die Treppe ausfällt. Es soll ja putzig aussehen und nicht wie irgendwo hineingequetscht.
Melody am 02/26 um 07:51 PM
