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Shit happens. | Work@home Mum (geht nicht gibt' s nicht).

Aufgeweckt « | » In die Kluft zwischen den Generationen gefallen


Relativitätstheorie

Oder in diesem Fall Relativierungstheorie und -praxis? Die Site www.messiemother.com ließ mich dann doch verstummen. Ich will bestimmt nicht kokettieren, weder bin ich Superhausfrau noch nähere ich mich dem falschen Ende der Messie-Skala an.

Meistens mache ich es halbwegs richtig: Mein Schreibtisch ist leer, das gelegentliche Chaos fängt erst in den Schränken wirklich an und der Müll wandert in die Tonne, bevor er Widerworte gibt oder Kolonien gründet. Bevor das Hausboot sinkt, akzeptiere ich lieber bezahlte Hilfe und alle Jahre wieder miste ich großzügig aus. Geht doch.

OK, ich neige zur Vorratshaltung bei Dingen, die kein anderer bevorratshaltet. Ab und zu braucht man davon was, und ich triumphiere. Auf die haushaltsübliche Materialzwischenspeicherung gehe ich besser nicht detailliert ein. Es ist jedenfalls relativ unwahrscheinlich, dass uns jemals Spüli oder Duschgel ausgeht. Hm.

Aber nach diesem Film-Clip (der ja nur eine Mini-Vorschau ist) fängt man tatsächlich noch mitten in der Nacht an, endlich ein paar Stapel wegzuräumen. Urghs.

http://www.messiemother.com/film

Frisch motiviert. Damit das Kind nicht irgendwann sowas und schlimmer über mich bloggen kann.

Mother of One am 30. März 2008
  1. Also ich denk bei dem Film als Erstes: Warum hat er sich nicht mal eher um seine Mutter gekümmert?

    Biggi am 03/30 um 10:59 AM
  2. Das scheint ein vererbtes Problem in der Familie gewesen zu sein, dieses verramschte Wohnen ...

    Hm, ich überlege gerade, wie viele Leute in unserem Alter ich kenne, die freudig und regelmäßig und mit Gewinn für beide Seiten ihre Eltern besuchen. Ähem. Meine sind weit verstreut und getrennt und deswegen harmlos dosiert und gut auszuhalten.

    Aber was ich sonst so beobachtet habe? Eine Generation, die ungern die Meinung ihrer Kinder gelten lässt, sie bevorzugt in allen Belangen bevormunden würde und ihre eigenen Rituale so selten wie möglich verlässt, ist eben nicht oft ein netter Besuch und die besucht man auch nicht gern oder kümmert sich - einfach weil man danach ermattet und gestresst ist.

    Melody am 03/30 um 11:26 AM
  3. Tja, Beziehungen zwischen Generationen sind meist nicht ganz einfach. Aber ich sag mir, meine Eltern waren sicher auch oft ermattet und gestresst, als ich - noch klein - ihnen den Schlaf oder den letzten Nerv raubte… Geben und Nehmen - Familien sind wie Netzwerke… in meinen Augen.
    Und so einen Messiezustand wie in dem Film, das krieg ich auch mit, wenn ich nur 2 Mal im Jahr kurz aufschlage…

    Biggi am 03/30 um 11:36 AM
  4. Sicher, da stimmte irgendwas Grundsätzliches nicht. Sonst würde diese Geschichte wohl auch nicht so “ausgeschlachtet” von der Restfamilie (oder ich bin naiv und harmoniesüchtig).

    Melody am 03/30 um 11:40 AM
  5. Seite 1 von 1 Seiten

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