AlphaMama

Shit happens. | Work@home Mum (geht nicht gibt' s nicht).

Sendung über Babys auf arte « | » Geburtstag und Geburt


Sowas aber auch.

Was mache ich mit einem Gespräch, in dem Frau Gegenüber mir einen ausführlichen und leider nicht enden wollenden Vortrag darüber hält, dass jedes Kind ein eigenes Zimmer braucht, weil das aus diesem und jenem und solchen Gründen auch von universumsstabilisierender Wichtigkeit sei - wenn ich zwar fünf Zimmer habe, aber es trotzdem kein bewohnbares Kinderzimmer gibt?

Ich meine, es muss ihr doch klar sein, dass wir nur aus reiner Gehässigkeit dem Kind gegenüber noch nicht fertig saniert haben. Wir gehen jeden Morgen zum Kinderbettchen, das neben unserem steht, und flüstern vornübergebeugt hinein »Ätsche bätsche bäh, wir WOLLEN dir bloß kein Zimmer geben, wir könnten aber.«

Mal abgesehen davon, dass es genug glückliche und zufriedene Kinder gibt, die mit ihren Eltern auf wenig Raum leben. Mit Geschwistern einen Raum teilen oder die ersten Jahre mit im Zimmer der Eltern gewohnt haben. Und völlig abgesehen davon, dass das Baby sowieso mit bei uns in diesem 50qm (!) großen Raum schlafen würde, so lange es so klein ist. Ein schönes Zimmer fürs Kind im Sanierungsplan steht. Abgesehen von all diesen Dingen ...

... verstehe ich vor allem eines nicht:

Macht das eigentlich Freude, jemandem unbedingt ein schlechtes Mamagewissen einreden zu wollen?

Mother of One am 05. April 2008
  1. Wohl schon. Das lenkt von den eigenen Fehlern und Unzulänglichkeiten ab…

    Silke am 04/05 um 01:01 PM
  2. Das ist so armselig wie weitverbreitet.

    Melody am 04/05 um 06:08 PM
  3. Sich selbst aufwerten, indem man andere abwertet. Ein bekanntes Prinzip frei nach dem Motto “alles ist relativ”. Das eigene Selbstwertgefühl des öfteren wohl leider auch.

    Ute am 04/08 um 11:17 AM
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